KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

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Limping Rocket
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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von Limping Rocket » Mo, 27.01.14 11:07

KÖpi hat geschrieben:Kurz Off-Topic:

Welches CoSe-Team oder CoSe-nahesTeam spielt denn in Berlin? Oder war mit MSLB Bayern gemeint? Und um welche Truppe gehts da? Krasshoppers? Erlangen WS?
Ich schätze er meint die bayerische MSLB und die Krasshoppers. Wobei es die Munich Marvels (Teilnehmer in der MSLB) schon mind. genauso lange gibt wie die Krasshoppers. Es gibt halt nur ein paar Überschneidungen bei den SpielerInnen.
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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von ManU7 » Mo, 27.01.14 11:47

matthiashufnagel hat geschrieben:Ich weiß ja nicht wie es anderen geht...aber wenn ich den Namen "College-Series" höre,impliziert das bei mir schon, dass es eine Uninahe wenn nicht sogar eine inoffizielle Uniliga ist, weil man ja nicht im ADH ist.
Wozu sollten man denn Studentenausweise an Spieltagen überprüfen, frage ich mich dann als nächstes.
Richtig: die CoSe wird als eine Uninaheliga gesehen, inoffizielle Uniliga ist denk auch noch vertretbar.
Falsch: Es werden nicht Studentenausweise, sondern Hochschulsportberechtigungen kontrollliert und diese kann man sich an manchen Hochschulen erkaufen. Es spielen genügend Spieler, die nie eine Uni von innen gesehen haben.
Pedro hat geschrieben:Und noch einmal, was wenn nicht eine Mixed-Liga sind wir denn?
Tut, mir Leid, da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich hätte wohl eher selbstorganisierte Fun-Liga schreiben sollen. Mixed ist es natürlich bei uns.
Limping Rocket hat geschrieben:Ich schätze er meint die bayerische MSLB und die Krasshoppers. Wobei es die Munich Marvels (Teilnehmer in der MSLB) schon mind. genauso lange gibt wie die Krasshoppers. Es gibt halt nur ein paar Überschneidungen bei den SpielerInnen.
Genau, auch wenn ich mir der von Limping Rocket geschilderten Situation bewusst bin, so ist der Eindruck von Außenstehenden eben so.

Dann lasst uns doch einfach einen Passus finden, der allen gerecht wird. Ich bin für alle Vorschläge offen, bin nur für eine Klärung des Sachverhalts. Im Moment weiß keiner ob wir eine Uni-Liga sind, eine inoffizielle Hochschulliga, eine Fun-Liga, eine Mixed-LIga sind? Und wer ist dann spielberechtigt?

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von Bjoern » Mo, 27.01.14 13:41

Nur mal so aus Interesse, wie ist es denn im ADH geregelt?

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von ManU7 » Mo, 27.01.14 14:29

Der ADH organisiert die offiziellen Hochschulmeisterschaften. http://www.adh.de

"An den DHM können Studierende und Bedienstete als Einzelstarter oder als Teams (auch von Wettkampfgemeinschaften) teilnehmen"

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von Oeser » Mo, 27.01.14 19:10

Dann meld ich mich mal aus Dortmund...
KÖpi hat geschrieben:(Hoffentlich lehn ich mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster. Steinigt mich (verbal) wenn ich in 10 Jahren noch Thomas, Daniel oder Manu oder sonstwen an nem Endrunden-Samstag versuche untern Tisch zu trinken.)
Alter watt freu ich mich auf den Bunny-Cup!!!

Zum Thema Zugangsberechtigung kann ich nur sagen, dass es uns da echt gut geht. Bei uns kann jeder spielen. Unser Hochschulsport kooperiert mit diversen Einrichtugnen und anderen Uni. Theoretisch werden bei uns alle Studenten und Bediensteten folgender Unis, behandelt, als wären sie Studenten der TU Dortmund:
Aachen:RWTH, FH - Bielefeld: Uni, FH - Bochum: Uni, FH, ev. FH, FH Gesundheit - Bonn: Uni, FH Bonn-Rhein Sieg - Dortmund: TU, FH, International School of Management Dortmund (ISM) - Düsseldorf: Uni - Duisburg-Essen: Uni - Gelsenkirchen: FH - Iserlohn FH Südwestfalen - Köln: Uni, Deutsche Sporthochschule - Münster: Uni, FH, KFH - Paderborn: Uni - Siegen: Uni - Wuppertal: Uni
Alle anderen, ob Student oder nicht, können bei uns für 65€ pro Semester die Hochschulsportzugehörigkeit erwerben.
Rein objektiv betrachtet, sind wir das anderen Teams gegenüber definitiv im Vorteil.

M.E. gibts da zwei Möglichkeiten dass zu regulieren, wobei wir und ggf. auch andere Teams Spieler ausschließen würden. Und wenn das dann ggf. die eh dünn bestückte Mädelsfraktion betrifft...bitter.
Vorschlag: Um für die CoSe spielberechtigt zu sein, muss man an dem betreffenden Hochschulstandort studieren, oder zuminedest studiert haben.

Und wenn man nichts ändern will, dann lass die Leute, die bei euch spielen wollen doch spielen, auch ohne Hochschulsportausweis. In den 4 Jahren wo ich Softball spiele, wurde ein mal mein bzw. unsere Hochschulsportausweis(e) kontrolliert. Nicht mal auf den Endrunden. Von daher....
KÖpi hat geschrieben:Zum Thema Unmut der anderen Teams/Ligen und den CoSe-Teams: Das in der RFL die Dragons für unmut sorgen liegt doch an der Liga (oder den Dragons) selbst.
Das gabs mehrere Faktoren. Zum einen waren in unserem Debutantenjahr in der RFL einige unserer Spieler deutlich über den Durchschnittsniveau. 2012 hat da keiner Antzweise so schnell gepitcht wie Tille. Die hatten soweit ich das mitbekommen haben bis 2010 noch so gespielt, dass der Pitcher mit einem Fuß kontakt zum Rubber haben muss. Dementsprechend ist das manchen übel aufgestoßen. Zum anderen lags an uns... Wir hatten 2012 anfangs kanpp 25 Leute und haben uns entschlossen, in der RFL mit den Rookies zu spielen. Leider gabs ab Juli keine Rookies mehr und wir hatten heftige personalengpässe (siehe Endrunde12). Also haben wir uns Spieler von anderen Teams geliehen, die wir aus der CoSe kannte (Luis, Andy und Daniel bsp.-weise). Auch am ersten Tag der RFL Endrunde in 2 Spielen. Das kam nicht so gut an. Auf der anden Seite musste auch die Muda von Chris Marx in RF und hatte auch noch nie nen Ball geworfen...
Aber das ist ne andere Geschichte...

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von koloradomice » Mo, 27.01.14 22:44

Ich weiß nicht so recht, ob eine Änderung der CoSe-Zulassungsbeschränkung irgenetwas an der Situation ändern würde.
In Freiburg können z.B. nur aktive Studenten oder Mitarbeiter am Hochschulsport teilnehmen.
Zwar würde eine Änderung der Teilnahmeregelung Externe als Spieler zulassen, Fakt bleibt aber, dass an unserem Training nur
Studenten und Mitarbeiter teilnehmen könnten. Es macht ja wenig Sinn Spieler nur für die Spieltage dabei zu haben.

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von Sir Toby » Mo, 27.01.14 23:11

Oeser hat geschrieben:Alter watt freu ich mich auf den Bunny-Cup!!!
Was ist das schön, sowas zu lesen :-).
Und wer wenn unter den Tisch säuft, werden wir sehen die Konkurrenz ist auf jedenfall noch härter als letztes Jahr

Zum Thema: Wir sind auch in der Position jedem als "Gast" des Hochschulsports eine Hochschulsportberechtigung zu besorgen. Dies haben wir aber bisher und, auch wenn ich nicht mehr dabei bin, auch weiterhin nur dafür verwendet die nötigen 9 oder 10 Spieler zu einem Spieltag zu schicken. Ehemalige Gremlins werden anders gehandhabt. Wenn sich welche finden die bei einem Spieltag mitspielen wollen, sind diese bei uns immer willkommen. Dies finde ich persönlich als teaminterne Massnahme nur fair und sollte auch weiterhin möglich sein, sind es doch ehemalige und oftmals verdiente Mitglieder des Teams und der CoSe. Dass durch den Luxus unserer Berechtigungspolitik gewisse Vorteile entstehen ist offensichtlich, aber im Sinne des sportlichen Fair-Plays sollte eigentlich jede Mannschaft gewillt sein, diesen Vorteil nur in einem gewissen Maße zu nutzen. Konkret: Um den Spielbetrieb an einem Spieltag aufrecht zu erhalten und die erforderlichen 10 Spieler (FU eingerechnet) zu stellen.

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von Pedro » Mo, 27.01.14 23:32

Nun ja, wenn man bei einem Spieltag knapp besetzt ist, dann kann das schon den Unterschied machen zwischen -keine Mannschaft- und -Mannschaft-.

Was den Vorschlag mit den ehemaligen Studierenden angeht... der Haken ist doch der: Was machen wir zum Beispiel mit Teamwechslern? Was mit Leuten, die schon einige Zeit bei ihrem Team sind? Weshalb will man denen denn bitte verbieten, College Series zu spielen, wo sie eben nach dem Studium hingezogen sind?
Wir haben einen universitären Hintergrund, wir spielen bundesweit und ob wir hier die offizielle Meisterschaft ausspielen oder nicht ändert doch nun mal nichts am Spiel selbst.

Das hier grenzt gerade ehrlich gesagt an Selbstzerfleischung der College Series und noch einmal, über kurz oder lang wird sich dann kein Team mehr halten können außer vielleicht denen mit Riesenuni und/oder einer Sportfakultät. Die anderen werden entweder fusionieren müssen (und nicht mehr zusammen trainieren) oder sie verschwinden ganz einfach. Und mit 5-6 Teams eine College Series auszuspielen ist nichts anderes als ein Rückfall in die Zeit vor ungefähr 18 Jahren und spätestens dann verschwinden die letzten Teams auch. Davon wird niemand hier profitieren außer halt die anderen Mixed-Ligen... und die lieben CS SpielerInnen wirklich heiß und innig, zumindest mal die NRW Funliga (siehe Post von Oeser).

Bleibt das Problem mit Unis wie Freiburg, wo nicht mal Ehemalige mitmachen dürfen... das ist übel. Gibt es denn da keine Möglichkeit, irgendwie als Gasthörer oder was weiß ich wie an eine Hochschulsportberechtigung zu gelangen? Vielleicht kann man auch das Training auf einen anderen Platz verlegen, so dass alle zusammen trainieren können?
Es ist gar nicht lange her, da konnte man in der CS sogar Leute von anderen Teams als Gastspieler erbitten, wenn es zu knapp wurde mit dem Personal, also kann es doch nicht unmöglich sein, für solche Fälle eine Ausnahmeregelung zu treffen, so dass zum Beispiel die Warthogs wenigstens nicht am Ende den Spielbetrieb gefährdet sehen, weil ihnen der HSP einen Strich durch die Rechnung macht. Jedes Team weniger ist schlecht für unsere Liga.
I went to a fight and a hockey match broke out.

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von Sir Toby » Mo, 27.01.14 23:38

Pedro hat geschrieben:Nun ja, wenn man bei einem Spieltag knapp besetzt ist, dann kann das schon den Unterschied machen zwischen -keine Mannschaft- und -Mannschaft-.
Es ist, zumindest nach meinem Verständnis, in Interesse der teilnehmenden Mannschaften dass eine Mannschaft antreten kann und man spielen kann, anstatt ein 7:0 geschenkt zu bekommen, wir sind doch schliesslich alle hier um zu spielen. Da finde ich es sehr gut, wenn man sich den gegebenen Vorteil zu Hilfe nimmt und den Spielbetrieb aufrecht erhält.

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von koloradomice » Di, 28.01.14 10:24

Na, die Gefahr einer Teamauflösung besteht in Freiburg zum Glück akut nicht. Obwohl wir langsam echt ein Problem mit der Männerquote bekommen könnten :)

Ich wollte damit nur sagen, dass der Antrag nicht unbedingt die Situation von uns verbessern würde.
Außerdem weiß ich nicht so genau was unser Unisport dazu sagen würde, wenn wir nicht mehr an der (zwar inoffiziellen)
Hochschulmeisterschaft, sondern an einer Fun-Liga teilnehmen würden.

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von Dannibal » Di, 28.01.14 13:09

Ich hätte an dieser Stelle nochmals zwei Fragen.

Wen interessiert es was andere Ligen von der College Series halten?
Wen interessiert was andere Teilnehmer des Fun-Turniers "Champions League" denken?

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von Florian » Sa, 01.02.14 16:52

Hallo zusammen,

es ist echt interessant, was man hier so diskutiert und erfährt.
@Dannibal: Niemand. (aber das war ja eh rhetorisch)

Grüße aus Mainz.
Gefühlt habe ich mit jedem in diesem Thread oder zumindest einem Teammitglied
aus der Mannschaft schon einmal gemeinsam auf dem Platz gestanden.
Immer wieder super, immer wieder gern. Iplay Softball!

Zurück zum Thema:
1. Jeder Vertreter / Mannschaft der CS hat das Recht Anträge einzubringen. Leute,
die 20 Jahre dabei sind, und "Nachwuchs-CSler" gleichermaßen.
Anm.: Nicht jeder Antrag sollte auch umgesetzt werden.

2. Die CoSe ist eine Hochschulliga, die sich (bis dato) aus Spielern mit Hochschulsport
-Berechtigung zusammensetzt.
Anm.: Daran kann sich auch nichts ändern. Sonst verlieren wir über kurz oder lang
die Unterstützung der Universitäten, an denen wir trainieren, Zuschüsse kriegen, ...
Es ist natürlich traurig, dass in einigen Hochschulen die Unterstützung sehr dünn aussieht.
Insoweit funktioniert das System CS heute recht gut, obwohl es keine ADH Hochschul-
Meisterschaft ist.
-> aus meiner Sicht sollte der Antrag nicht umgesetzt werden.

3. Ehemalige
Ich weiss nicht, wie es versicherungstechnisch aussieht, wenn nicht-Hochschulsportberechtigte
einen meiner Spieler verletzten. Ich möchte es nicht riskieren, aus der Sphäre der Unis
herauszutreten.
-> aus meiner Sicht sollte weiterhin nur Berechtigte an Spieltagen teilnehmen.

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von nomeata » Mo, 28.04.14 09:38

Florian hat geschrieben: 3. Ehemalige
Ich weiss nicht, wie es versicherungstechnisch aussieht, wenn nicht-Hochschulsportberechtigte
einen meiner Spieler verletzten. Ich möchte es nicht riskieren, aus der Sphäre der Unis
herauszutreten.
-> aus meiner Sicht sollte weiterhin nur Berechtigte an Spieltagen teilnehmen.
Dazu noch eine kleine Information aus Karlsruhe: Uns wurde dieses Jahr gesagt dass wir bei den Spieltagen nicht über den Hochschulsport versichert sind, weil die CoSe keine Hochschulsportveranstaltung ist – wäre das anders und die Liga teil des ADH wäre das der Fall, und es wäre dann wohl auch einfacher, von der Uni mehr Unterstützung (z.B. Fahrtkosten) zu bekommen.

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von swinslow » So, 03.07.16 18:43

Ich betätige mich jetzt mal als Totengräber.

Was nomeata schreibt trifft auch auf Mainz zu, in mehrerlei Hinsicht.

Unser AHS-Büro bzw. der Studentische Sportausschuss zeigt sich in den letzten Semestern zunehmend knausrig. Hier kam insbesondere diese Saison recht häufig die Aussage dass, da die College Series keine ADH oder ADH open ist, kein Anrecht auf Kostendeckung besteht - im Endeffekt mussten wir beim Heimturnier die Anfahrtkosten für unsere Umpire sowie die für den Platzwart selbst übernehmen. Hätten wir auf den Plätzen der Mainz Athletics unser Heimturnier ausrichten können, wären wir mit den 150€ Platzmiete wesentlich günstiger weggekommen. Was mich daran ärgert ist dass diese Kosten vorher ohne größere Probleme von unserem SSA und AHS übernommen wurden. Von unserem SSA fühle ich mich mittlerweile immer mehr als Sportler zweiter Klasse behandelt, nicht nur was die Erstattung von Kosten für Heimturniere anbelangt, sondern auch bei der Beschaffung neuen Materials.
Der Transport und die Übernachtung bei Turnieren außerhalb von Mainz wird zwar immer noch bezuschusst, alles andere, insbesondere was beim Heimturnier anfällt, nicht mehr - alles mit der Aussage begründet die CoSe ist keine Hochschulsportveranstaltung.

Dies spiegelt sich dann auch was den Versicherungsschutz anbelangt wieder. Da die CoSe keine Hochschulsportveranstaltung ist, kann die Landesunfallkasse hier eventuell anfallende Schäden einfach auf die Geschädigten, bzw. die Turnierausrichter abwälzen. Das ist sicherlich nicht im Sinne der Teilnehmer an der CoSe, schließlich wissen wir alle wie schnell es zu Nasenbeinbrüchen, Zahnschäden und umgeknickten Knöcheln bei unserem Sport kommen kann.

Seitens unseres AHS wurde mir dringendst dazu geraten dass da was geändert werden muss. Da die CoSe mittlerweile mindestens 17 universitäre Team umfasst, könne seitens des ADH auch kaum Widerstand getätigt werden. Wie es bei anderen Unis aussieht weiß ich verständlicherweise nicht.

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von koloradomice » Di, 05.07.16 08:47

Wenn man die Situation ändern möchte (heißt die CoSe adH-kompatibel machen), müsste man der adH-Wettkampfordnung folgen, d.h.
§§ 7, 8 Wettkampfordnung (WO) des adh
§ 7 (Auszug)
(1) Teilnahmeberechtigt an den Wettbewerben des adh sind alle Mitglieder von Einrichtungen, die gemäß
Art. 3 (1) der Satzung Mitglied im adh sind. Zweit-, Neben- und Gasthörerinnen sind nicht
startberechtigt.

(2) Ehemalige Hochschulmitglieder sind darüber hinaus bis höchstens zum Ende des auf einen berufsqualifizierenden
Studienabschluss folgenden Kalenderjahres teilnahmeberechtigt.
(3) Eine Teilnahmeberechtigung der Mitglieder von Einrichtungen im Sinne des Art. 3 (1) der adh Satzung,
die nicht Mitglied im adh sind, ist grundsätzlich möglich. In jedem Fall ist eine deutlich erhöhte
Verbandsabgabe festzulegen. Näheres regelt der Verbandsrat.

Eine konsequente Anwendung dieser Teilnahmebedingungen würde zur Auflösung von mindestens 1/3 aller Teams führen, wenn nicht noch mehr. Ob das verkraftbar ist oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ob man die CoSe-Spielordnung ändert oder eine Parallel-Liga ins Leben ruft, in jedem Fall müsste jemand alle reinen Studentenmannschaften zu einer Interessengemeinschaft organiseren, um überhaupt eine Chance zu haben etwas zu verändern. Und das das in naher Zukunft passiert glaube ich einfach nicht.

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