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swinslow
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Beitrag von swinslow » So, 03.07.16 18:43

Ich betätige mich jetzt mal als Totengräber.

Was nomeata schreibt trifft auch auf Mainz zu, in mehrerlei Hinsicht.

Unser AHS-Büro bzw. der Studentische Sportausschuss zeigt sich in den letzten Semestern zunehmend knausrig. Hier kam insbesondere diese Saison recht häufig die Aussage dass, da die College Series keine ADH oder ADH open ist, kein Anrecht auf Kostendeckung besteht - im Endeffekt mussten wir beim Heimturnier die Anfahrtkosten für unsere Umpire sowie die für den Platzwart selbst übernehmen. Hätten wir auf den Plätzen der Mainz Athletics unser Heimturnier ausrichten können, wären wir mit den 150€ Platzmiete wesentlich günstiger weggekommen. Was mich daran ärgert ist dass diese Kosten vorher ohne größere Probleme von unserem SSA und AHS übernommen wurden. Von unserem SSA fühle ich mich mittlerweile immer mehr als Sportler zweiter Klasse behandelt, nicht nur was die Erstattung von Kosten für Heimturniere anbelangt, sondern auch bei der Beschaffung neuen Materials.
Der Transport und die Übernachtung bei Turnieren außerhalb von Mainz wird zwar immer noch bezuschusst, alles andere, insbesondere was beim Heimturnier anfällt, nicht mehr - alles mit der Aussage begründet die CoSe ist keine Hochschulsportveranstaltung.

Dies spiegelt sich dann auch was den Versicherungsschutz anbelangt wieder. Da die CoSe keine Hochschulsportveranstaltung ist, kann die Landesunfallkasse hier eventuell anfallende Schäden einfach auf die Geschädigten, bzw. die Turnierausrichter abwälzen. Das ist sicherlich nicht im Sinne der Teilnehmer an der CoSe, schließlich wissen wir alle wie schnell es zu Nasenbeinbrüchen, Zahnschäden und umgeknickten Knöcheln bei unserem Sport kommen kann.

Seitens unseres AHS wurde mir dringendst dazu geraten dass da was geändert werden muss. Da die CoSe mittlerweile mindestens 17 universitäre Team umfasst, könne seitens des ADH auch kaum Widerstand getätigt werden. Wie es bei anderen Unis aussieht weiß ich verständlicherweise nicht.

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Re: KT 14: Selbstvertändnis der CoSe

Beitrag von koloradomice » Di, 05.07.16 08:47

Wenn man die Situation ändern möchte (heißt die CoSe adH-kompatibel machen), müsste man der adH-Wettkampfordnung folgen, d.h.
§§ 7, 8 Wettkampfordnung (WO) des adh
§ 7 (Auszug)
(1) Teilnahmeberechtigt an den Wettbewerben des adh sind alle Mitglieder von Einrichtungen, die gemäß
Art. 3 (1) der Satzung Mitglied im adh sind. Zweit-, Neben- und Gasthörerinnen sind nicht
startberechtigt.

(2) Ehemalige Hochschulmitglieder sind darüber hinaus bis höchstens zum Ende des auf einen berufsqualifizierenden
Studienabschluss folgenden Kalenderjahres teilnahmeberechtigt.
(3) Eine Teilnahmeberechtigung der Mitglieder von Einrichtungen im Sinne des Art. 3 (1) der adh Satzung,
die nicht Mitglied im adh sind, ist grundsätzlich möglich. In jedem Fall ist eine deutlich erhöhte
Verbandsabgabe festzulegen. Näheres regelt der Verbandsrat.

Eine konsequente Anwendung dieser Teilnahmebedingungen würde zur Auflösung von mindestens 1/3 aller Teams führen, wenn nicht noch mehr. Ob das verkraftbar ist oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ob man die CoSe-Spielordnung ändert oder eine Parallel-Liga ins Leben ruft, in jedem Fall müsste jemand alle reinen Studentenmannschaften zu einer Interessengemeinschaft organiseren, um überhaupt eine Chance zu haben etwas zu verändern. Und das das in naher Zukunft passiert glaube ich einfach nicht.

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